Ein Zimmer getränkt in ein warmes und diffuses Licht. Der Boden ist bedeckt mit Briefen aus der Vergangenheit, zumindest die, welche sie dort liegen ließ. Die Einsamkeit lädt uns ein, freiwillig oder nicht, ein Andenken zu schaffen in beunruhigenden und unklaren Fragen.

 

Diese Gedächtnisarbeit kristallisiert sich, bevor sie sich ins Wesentliche öffnet. Ein unerbitterlicher Körper scheint an seinen Rissen zu schwanken; das Unveränderliche gegen die Größe der Leere.

 

Ihre Suche führt sie zu wechselnden Territorien. Sie zögert, sucht durch den Haufen von Manuskripten die um sie herum gesammelt sind. Sie versucht den Verlauf der Ereignisse zu verfolgen. Sie wird ein offenes Buch und wir können in ihre Emotionen sehen, welche tief vergraben unter Erinnerungen und allem Unausgesprochenen sind.

 

2000 fliegende Papiere und Wörter fluten die Bühne. Sie enthalten die Emotionen aber sie sind auch ein flüssiges und empfindliches Material im Kontrast zu der emotional geladenen Choreografie.